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Abschluss im MBS-Cup - Siegerehrung in Belzig

24.10.2014 - Wolfgang Kreemke

Am 12. Oktober fand mit dem Burgenlauf in Belzig der letzte Lauf im MBS - Cup und wie immer auch die Siegerehrung der Laufserie statt. Andreas Gerlach, der Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes ehrte die Sieger traditionell auf dem Burghof der Burg Eisenhart.

Gesamtsieger bei den Herren wurde Tom Thurley vom Caputher SV, vor seinem Vereinskollegen Jens Killat und dem Läufer von Runners Point Potsdam.

Die Frauenwertung gewann Eileen Gebhardt von Runners Point Potsdam,vor Jennifer Weigt von jk running und Angelika Ehebrecht vom Potsdamer Laufklub.

Von unseren Läuferinnen und Läufern wurden insgesamt zwei Alterklassensiege erzielt. Für Heike Thimm stand der Sieg in der W50 ebenso vorzeitig fest wie für Leo Hohmann in der M80.

Ingo Kuttig sicherte sich mit seinem dritten Platz in Belzig auch den dritten Platz in der Klasse M60. Für Klaus Wöhler war es in der M70 bis zum letzten Lauf sehr spannend. Erst in Belzig konnte er den dritten Platz mit einem Punkt Vorsprung sichern. Weitere dritte Plätze belegten Walter Männecke in der M50 und Brigitte Bolz in der W65.

Glückwunsch allen Siegern und Platzierten!

Sieben Lok-Läufer starteten beim Weltrekordlauf in Berlin

29.09.2014 - Wolfgang Kreemke

Wieder einmal wurde beim Berlin-Marathon ein Weltrekord gelaufen. In 02:02:57h wurde erstmals eine Zeit unterzwei Stunden und drei Minuten erzielt - eigentlich nicht vorstellbar.

Sieben Läufer unserer Abteilung hatten das Glück dabei zu sein und hatten eine Startkarte bekommen. Obwohl ich an der Strecke stand habe ich nur Christian gesehen - schade.

Seinen ersten Marathoin lief Martin Kanthack, unser jündster Läufer. In 03:46:05h hätte er einen hervorragenden Einstand, wenn ich daran denke, dass ich bei meinem ersten Marathon nur unwesentlich schneller war. Prima Martin!

Mit Matthias Gaudlitz und Christian Karbe blieben zwei Läufer unter 3:10h. Beide liefen recht gleichmäßig und fast gleichzeitig ins Ziel. Matthias lief 03:08:45 und Christian 03:09:49h. Eine tolle Zeit und eigentlich sollte auch bald mal eine Zeit unter drei Stunden drin sein.

In der M50 starteten mit Michael Hopp und Steffen Kühn zwei Läufer. Michael unser Ultra-Läufer erzielte 03:36:20 h und Steffen Kühn benötigte 5:26:01 h.

Joachim Schlobben war diesmal der älteste Starter. Mit 4:07:15 h war er nicht zufrieden. In der zweiten Hälfte ist er total eingebrochen - die angepeilten 3:35 schaffen wir vielleicht das nächste Mal.

Jens Drößler war gesundheitlich etwas angeschlagen und mußte nach der Hälte der strecke etwas kürzer treten und erreichte das Ziel nach 4:14:54 h.

Saisonausklang der Werfer auf dem Lok-Sportplatz

12.09.2014 - Christa Helmke

Am 12. September 2014 fand der letzte Werfertag in diesem Jahr auf unserer Vereinsanlage an der Glienicker Brücke statt. Bei bereits herbstlichem Wetter beteiligten sich 12 Sportfreunde in den Disziplinen Kugel, Diskus und Speer. Erfreulich ist,dass zunehmend mehr Gäste auch aus anderen Bundesländern zu unseren traditionellen Werfertagen kommen. Ein herzliches Dankeschön an alle Kampfrichter für die immer fachgerechte und sehr nette Betreuung und Wertung.

Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

AKNameVereinKugelDiskusSpeer
85Hans SchuffenhauerESV Lok Potsdam6,5317,44-
75Klaus Purand"-24,18-
70Ralf Grünefeld"10,7731,33-
70Helmut Hüfner"8,0118,1617,70
70Christa Helmke"--24,90
65Klaus StreckerSCC Berlin--29,40
60Wolfgang BehrendWeißenseer SV-35,48-
55Norbert HasselbergSC Schönebeck12,2636,5333,42
55Ronald BartschSV Chemie Genthin10,8232,25-
55Henry LangeSC Trebbin9,1125,93-
45Christian ReichSC Siemensstadt9,5830,12-
1993Timo AlbishausenLG Fanningbostel11,2738,7230,48

BBM im Halbmarathon: Meistertitel für Jürgen Götte

31.08.2014 - Detlef Groth

Am letzten Augustwochenende standen wie üblich die Berlin-Brandenburgischen Halbmarathon-Meisterschaften in Berlin-Reinickendorf auf dem Programm. Von unserem Verein hatten Wolfgang Kreemke, Jürgen Götte und Detlef Groth gemeldet. Leider konnte Wolfgang wegen einer Erkältung nicht starten, hatte aber dadurch die Zeit uns anzufeuern und ein paar Fotos auf der Strecke zu schiessen. Bei idealen Bedingungen mit angenehmen 16°C und nur wenig Wind erfolge pünktlich um 9:00 Uhr der Startschuss. Wegen unseres beiderseitigen Trainingsrückstandes, hatten Jürgen und ich uns auf einen Km-Schnitt von 3:50 verständigt. Nach den anstrengenden Wettkämpfen des Frühjahres und bei den DM in Erfurt war ich nur schwer wieder in Tritt gekommen und hatte Ferien, Ferien sein lassen ... Mehr schien im Moment nicht möglich. Auch Jens Reif von der LG Süd, den ich schon seit vielen Jahren kenne, schloss sich uns an als wir am Start die äusseren Bedingungen und unsere Ziele erörterten.

Das Tempo pegelte sich auch sehr bald etwas über dem angestrebten Schnitt ein. Wir liefen die 5km bei 19:20min durch und die 10km bei 38:30min, Jens beschleunigte bei km 9 etwas und lief vor uns her. Jürgen und ich vermieden jede Tempospritze und folgten mit ein paar Metern, leicht hinter unserem Plan. Im Laufe der nächsten 5km konnten wir wieder aufschließen, Jürgen sogar vorbei gehen. Aber ich merkte wie der Km-Schnitt nicht mehr richtig zu halten war. Unerbittlich näherte sich der Schnitt der 4min-Marke, ging teilweise dann sogar darüber hinaus. Jens ging es noch schlechter und er brauchte ein paar aufmunternde Worte meinerseits um überhaupt dran zu bleiben. Am Ende hatte er sich wieder gefangen und konnte sogar nochmal ein wenig beschleunigen während ich nur noch durchkommen wollte. 100m vor dem Ziel wurde ich von der führenden Frau überholt, die sah erstaunlich leicht und locker aus ...Kurz vor dem Ziel ermunterte mich der Blick zur Uhr zu einem kleinen Schluss-Spurt um unter 1:23 bleiben zu können. Das Endergebnis Jürgen 1:22:09, Jens 1:22:39, Detlef 1:22:58. Mit dem Ergebnis konnten wir alle recht gut leben. Das Machbare erreicht.

Jürgen kam damit in der BBM-Wertung mit mehr als 3min Vorsprung zu seinem erwarteten Berlin-Brandenburgischen Meistertitel in der M55, ich wurde Sechster in der M45-Wertung. Leider gab es keine BBM-Siegerehrungen da die Verbandssoftware offenbar die Altersklassen nicht richtig berechnen konnte. Ein großer Wermutstropfen für die Organisatoren der ansonsten hervorragend organisierten Veranstaltung. Besagte, mich überholende Frau wurde übrigens einige Zeit nach der Siegerehrung disqualifiziert. Sie war mit 44 Minuten an der 10km Marke durchgegangen, d.h. 6 Minuten hinter uns und 4 Minuten hinter der Frauenspitze. Da sie von den führenden Frauen nicht beim Überholen gesehen wurde, musste sie offenbar einige der Querverbindungen zu ihrem Vorteil ausgenutzt haben. Nach Protesten nach der Siegerehrung wurde sie disqualifiziert - auch so etwas gibt es also. Erstaunlich, dass sich Menschen unter diesen Bedingungen auch noch aufs Siegerpodest trauen. Einen richtigen Sportler wurde die Scham über solch Verhalten wohl sein Leben lang verfolgen.

Ergebnisse

Willi Klaus gewinnt 2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze bei der Senioren- EM

31.08.2014 - Wolfgang Kreemke

Nachdem der Allrounder der Leichtathletik Willi Klaus bereits Gold im 10- Kampf, sowie Silber im 300m- Hürdenlauf gewonnen hatte, konnte er seine Medaillenausbeute noch erheblich steigern.

Im Hochsprung erzielte er diesmal nur 1,32m und musste sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. Hätte er wie im 10- Kampf ebenfalls 1,37m übersprungen, wäre er überlegen Europameister geworden. So musste er den Titel dem Österreicher, Hans Miekautsch überlassen.

Als ausgezeichneter Mittelstreckler startete Willi Klaus auch über 400m und 800m. Im 400m- Lauf hatte er wie schon über 300m- Hürden gegen den Weltrekordler Guido Müller keine Chance. Er belegte im neunköpfigen Teilnehmerfeld in 1:11,59 min. den zweiten Platz. Der 800m- Lauf entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Auch hier gab es mit zehn Teilnehmern ein sehr großes Starterfeld. Schnell hatte sich eine 5- köpfige Spitzengruppe gebildet. Bis 100m vor dem Ziel lagen alle noch eng beieinander und es musste der Endspurt entscheiden. Innerhalb von 1,5 Sekunden liefen die ersten vier Läufer ins Ziel. Willi Klaus belegte in 2:53,31 min. den dritten Platz. Mit dieser hervorragenden Zeit verbesserte er den Landesrekord Brandenburgs um 6,88 Sekunden. Übrigens hat Willi bei seinem Sieg im Zehnkampf nebenbei noch zwei weitere Landesrekorde aufgestellt. Über 400m verbesserte er seinen eigenen Rekord um 2,33 Sekunden und den 100m - Rekord verbesserte er um 7/hundertstel Sekunden.

Seine zweite Goldmedaille gewann er als Mitglied der 4 x 400m Staffel. Mit seinen sechs Podestplatzierungen zählte Willi Klaus zu den Erfolgreichsten Leichtathleten diese EM.

Glückwunsch von der gesamten Abteilung an Dich und Christa

Zweite Medaille für Willi Klaus und Bronze für Christa Helmke bei der EM

26.August 2014 - Wolfgang Kreemke

Bei seinem zweiten Start bei der Europameisterschaft in Izmir wurde Willi Klaus über 300m Hürden Vizeeuropameister. Im Endlauf über 300m Hürden musste er sich nur dem Weltrekordler aus Vaterstetten, Guido Müller, geschlagen geben. Guido Müller, der seit 20 Jahren alle Weltrekorde über die lange Hürdenstrecke hält lief mit 49,93 sec. nur unwesentlich langsamer als in seinem Weltrekordlauf bei den deutschen Meisterschaften in Erfurt. Willi Klaus lief 56,54 sec. und wurde deutlich Zweiter mit über 2 Sekunden Vorsprung, vor dem drittplazierten Vladimir Lushchnikow.

Christa Helmke belegte in der Speerwurfkonkurrenz der W70 mit 22,53 m den dritten Platz. In dieser Altersklasse mussten die deutschen Sportlerinnen mit dem Handycap klarkommen, dass im Gegensatz zu Deutschland, international mit einem um 100 gr. schwereren Speer geworfen werden musste. Ihre deutsche Konkurrentin Ingrid Holzknecht, welche von Christa schon häufig geschlagen wurde kam besser zurecht und gewann mit 23,56 m die Silbermedaille hinter der "jungen" Schweizerin Adelheid Graber-Billiger, welche mit 23,98 m Gold gewann.

Willi Klaus wurde Europameister im 10-Kampf mit neuem deutschen Rekord

24.August 2014 - Wolfgang Kreemke

Die Europameisterschaften im türkischen Izmir begannen für Willi Klaus gleich mit einem Paukenschlag. Bei seinem ersten Start, dem 10-Kampf, konnte er sich überlegen den Titel mit 6855 Punkten vor dem Russen Vladimir Lushchnikov mit 6384 Punkten und dem Österreicher Hans Miekautsch mit 5450 Punkten sichern. Mit diesen Leistungen konnte er auch den 15 Jahre alten Deutschen Rekord in der Altersklasse M75 des Hambuger Sportlers Gerhard Windolf um 105 verbessern.

Seine Leistungen:

100m	       15,51 sec.	753 Punkte
Weitsprung	3,51 m	        657 Punkte 
Kugel	        9,39 m	        675 Punkte 
Hochsprung	1,37 m	        973 Punkte  
400m	     1:11,97 min.	802 Punkte
80m Hürden     18,61 sec.	493 Punkte 
Diskus	       21,94 m	        493 Punkte
Stabhoch	 2,30 m	        702 Punkte
Speer	        24,06 m	        523 Punkte
1500m	      6:42,85 min.	784 Punkte

Für seine nächsten Starts wünschen wir weiterhin viel Erfolg.

Zwei grandiose Siege bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt

15.Juli 2014 - Wolfgang Kreemke

Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, die zum wiederholten Mal in Erfurt ausgetragen wurden nahmen sechs Athleten unseres Vereines teil. Der erste Tag begann gleich mit zwei hervorragenden Ergebnissen. Willi Klaus startete als Erster im Hochsprung. Er deklassierte alle seine Konkurrenten. Bis auf die Höhe von 1,31 m nahm er alle Höhen im ersten Versuch und endete schließlich bei 1,37m. Damit sprang er 12 cm höher als der Zweitplatzierte und verbesserte seinen eigenen Landesrekord um 4cm.

Christa Helmke gelang auch eine besondere Leistung. Im Speerwurfwettbewerb der W70 wurde sie zum dritten Mal in Folge Deutsche Meisterin. Ihr gelang es bei starken Dauerregen die Konkurrenz mit einem Vorsprung von mehr als vier Metern zu distanzieren.

Hans Schuffenhauer war fast der älteste Teilnehmer der Meisterschaft. In seiner Altersklasse wurde er zwei Mal Fünfter im Kugelstoßen mit 6,73 m und im Diskuswurf mit 18,98 m.

Mit Detlef Groth, Ralph Peschel und meiner Wenigkeit starteten drei Mittelstreckler über 800m und 1500m, lediglich ich wollte zusätzlich noch die 400m laufen. Als Ältester musste ich auch erster an den Start. Es begann mit 800 m. Mein Rennen verlief sehr zügig, ich dachte das Feld muss sich doch in die Länge ziehen, doch nichts dergleichen geschah. So kam es dazu, dass ich taktisch falsch im Feld eingeklemmt war und als die Post abging erst einmal alle ein wenig ziehen lassen musste. Über die dritte und vierte Bahn wollte ich noch an die Spitze rankommen, aber dies gelang mir nicht , so dass ich schließlich mit dem dritten Platz in 2:18,11min. zufrieden sein musste. Nach mir lief Detlef. Er lief fast persönliche Bestzeit (2.08,48min.) und war mit dem siebten Platz ganz zufrieden. Ralph lief bei seiner ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften persönliche Bestzeit mit 2:09,8 min. Im Gegensatz zu uns teilte er sich das Rennen wesentlich besser ein. Er lief die erste Runde in 1:06 und konnte eine 1:03 drauflegen. Jedenfalls hat er gemerkt, dass die deutsche Spitze nicht allzu weit entfernt ist und noch mehr möglich ist. Den Abend verbrachten wir dann bei Live-Musik und Regen auf dem Erfurter Anger beim gemeinsamen Abendessen.

Am zweiten Tag standen dann noch die 1500m auf dem Programm. Wieder starte ich als Erster. Dies Mal setzte ich mich gleich mit an die Spitze. Zu zweit liefen wir dann wie ein Uhrwerk, konstant 19 Sekunden pro 100m. Besser konnte das Rennen für mich nicht laufen. Als wir dann 200m vor dem Ziel zum Endspurt ansetzen wollten, verspürte ich einen heftigen Wadenkrampf und konnte nicht mehr weiterlaufen. Aus der Traum von der Deutschen Meisterschaft. Detlef war wieder nach mir an der Reihe. Gleich setzten sich zwei Läufer vom Feld ab und es bildete sich eine zweite Gruppe in der Detlef gut mitlaufen konnte. Am Ende reichte es in 4:28,35 min. zum achten Platz. Ralph lief in seinem Rennen wieder persönliche Bestzeit in 4:27,60 min. Auch hier war das Feld lange Zeit zusammen und der Abstand zum Podest nicht mehr allzuweit entfernt, er wurde Siebter.

Zum Abschluss kam für uns noch der 400m - Lauf an die Reihe. Willi Klaus, konnte auf Grund der zeitlichen Überschneidung von Hochsprung und 800m den 800m - Lauf nicht wahrnehmen. Er trat aber zum 400m Finale an. Er lief sehr couragiert an und bis 30 Meter vor dem Ziel sah es so aus, als wenn der dritte Platz sicher wäre. Aber diese letzten 30 Meter hatten es in sich. Er war zu schnell angelaufen und konnte zum Schluss kaum noch die Beine heben. Der Vierte Platz war aber mehr als er erhofft hatte. Abschließend hatte ich noch meinen 400m - Lauf. Die 1500m waren erst 2,5h vorbei und ich hatte genug Zeit mich einigermaßen locker zu machen. Auf jeden Fall wollte ich versuchen die 400m durchzulaufen. Ich hatte die Innenbahn und konnte recht ruhig angehen, denn es waren ja alle Gegnerzu sehen. Gerhard Zorn war schnell weg, ihn kann zur Zeit sowieso keiner schlagen. Alle Anderen hatte ich gut im Blick und die Kurvenvorgabe verringerte sich auch ein wenig. Da die Waden auch mitspielten versuchte ich 150m vor dem Ziel zu beschleunigen und habe auch schnell Andreas Weise (wir trainierten ja öfter zusammen beim OSC), eingeholt. Jetzt musste ich meinen Vorsprung nur noch bis ins Ziel halten, was auch gelang, und ich wurde schließlich Zweiter, Andreas Dritter.

Für Detlef und mich waren es die letzten Meisterschaften in unserer Altersklasse, das lässt für das nächste Jahr einiges erhoffen. Detlef hat jedenfalls festgestellt, dass wir in unserem Jahrgang über 800m die schnellsten waren.

Alte Liebe rostet nicht – runner goes to swim

25. Juni 2014 - Jürgen Claus

Unser Sportfreund Günter Kellermann ist kurzzeitig wieder einmal zu seinen sportlichen Wurzeln zurückgekehrt und hat bei den Deutschen Masters der Schwimmer in Hannover die Titel im Rückenschwimmen in der AK 70 sowohl über 50 m wie auch über die doppelte Distanz errungen.

Zu dieser zweifachen Deutschen Meisterschaft unseren herzlichen Glückwunsch.

3. Werfertag des ESV Lokomotive Potsdam

13. Juni 2014 - Jürgen Claus

Bei den traditionellen Werfertagen unseres Vereins herrscht regelmäßig eine familiäre Atmosphäre. Vielleicht motiviert gerade dieser Umstand die Sportfreundinnen und Sportfreunde in den kleinen, aber feinen Starterfeldern immer wieder zu guten Ergebnissen und der einen oder anderen persönlichen Bestleistung.

Name AK Verein Kugelstoß Diskuswurf Speerwurf
Hans Schuffenhauer M 85 ESV Lok Potsdam 658 m 1938 m -
Klaus Purand M 75 ESV Lok Potsdam - 2228 m -
Ralf Grünefeld M 70 ESV Lok Potsdam 1089 m 3023 m -
Helmut Hüfner M 70 ESV Lok Potsdam 851 m 1938 m -
Heiner Mahlow M 65 ESV Lok Potsdam - 2636 m -
Klaus Strecker M 65 SCC Berlin - - 3137 m
Klaus-Dieter Spey M 60 ESV Lok Potsdam 1239 m 3865 m 3175 m
Wolfgang Behrendt M 60 Weissenseer SV 999 m 3621 m 2920 m
Ronald Major M 55 LC Wittenberg 1236 m 3447 m -
Jürgen Witthuhn M 50 ESV Lok Potsdam 671 m - -

Norddeutsche Seniorenmeisterschaften in Celle

14. Juni 2014 - Wolfgang Kreemke

Bei den norddeutschen Meisterschaften startete in diesem Jahr einzig unsere Seniorenwerferin Christa Helmke. Es kam wieder einmal zum Aufeinandertreffen der besten Speerwerferinnen in der Klasse W70. Während die Abstände in den letzten Jahren immer ziemlich eng waren hatte Crista mit 24,54 m in diesem Wettkampf knapp 2m Vorsprung vor der Elmshornerin Ingrid Holzknecht, die 22,85 m weit warf. Nur sie selbst hat in den letzten beide Jahren den Speer weiter geworfen und wird bei den Deutschen Meisterschaften in 3 Wochen sicher zu den Favoritinnen zählen.

Heidelauf und 2. Jol-Sport-Run in Dallgow

9. Juni 2014 - Thomas Drößler

Der Heidelauf ist als "Lauf vor der Haustür" seit Jahren Pflichtprogramm. Nachdem in den letzten drei Jahren ein Läufer aus Tschechien dominierte, schien es in diesem Jahr nach einem Blick auf die Voranmeldeliste eine große Siegchance zu geben. Läufer aus Tschechien und den Niederlanden waren nicht angereist ( sehr zur Freude von Sportsfreund Wöhler, der in 2013 gleich zwei Läufern aus Apeldoorn in der AK den Vortritt lassen musste) Meine Befürchtung, beim Kampf gegen die Uhr auf mich allein gestellt zu sein, erwies sich jedoch schon kurz nach dem Start als Trugschluss. Trotz couragiertem Beginn ging ein mir völlig unbekannter Läufer ziemlich locker das Tempo mit. Als dieser dann ab km 8 auch noch spürbar aufs Tempo drückte ( das war eigentlich mein Plan gewesen ) schwante mir schon einiges. Bis zum Stadion hatte ich meine liebe Not, biss mich jedoch fest. Auf den letzten 60 m hatte ich dem Schlußspurt aber rein gar nichts mehr entgegenzusetzen. Beim Blick auf die Uhr kehrte die Zufriedenheit rasch zurück: 36.07 min auf dieser nicht unbedingt schnellen 10-km- Strecke war ich hier seit 3 Jahren nicht mehr gelaufen. Der Sieg in 36.04 min ging an Thomas Hegenbart vom USV Erfurt. Dieser hatte im Müritzurlaub vom Heidelauf erfahren und sich kurzfristig zum Start entschlossen. Auch Ulrich Becker (M 65- Platz 3 in 47.03 min) und Klaus- Wilhelm Wöhler ( M70- PLatz 1 in 54.23 min ) gelang der Sprung auf das Podest.

Nachdem wir seit Jahren immer zu Pfingsten Stammgäste bei den Hardloop4daagse in Apeldoorn waren, ging es diesmal am Pfingsmontag ins nahe Dollgow ( Gemeinde Stechlin ) zur 2. Auflage des JOLsport- Run. Ein Ausflug, der sich wirklich gelohnt hat. Eine liebevoll organisierte Laufveranstaltung mit wirklich anspruchsvollen Strecken. Schmale, kurvenreiche Waldwege mit zahlreichen kurzen Anstiegen wechselten sich mit teils sehr sandigen Passagen ab. Als man sich schon fast am Ziel wähnte, gab es zur Krönung als Zugabe noch einen Schlussanstieg der so manchen Läufer zum Gehen zwang. Oben im Ziel angekommen waren auch angesichts der guten Stimmung und umfangreichen Versorgung alle Strapazen schnell vergessen. Bei mir reichte es in 31.48 min beim Short-JOLrun ( 8,2km) zum Gesamtsieg. Dabei war ich heilfroh, daß ich mich bei km 6,5 etwas absetzen konnte - ein Zweikampf um Platz 1 wäre auf dem schweren Schlusskilometer eine extrem brutale Angelegenheit geworden.

Ergebnisse und Fotos, auch von der Premiere in 2013 auf http://www.jolsport-berlin.de

31. Läuferzehnkampf in Kapfenberg/Österreich

1. Juni 2014 - Detlef Groth

60m, 100m, 200m, 400m, 800m, 1000m, 1.500m, 3.000m, 5.000m und 10.000m auf der Bahn in 4 Tagen? Wer eine echte Herausforderung sucht, der ist beim Läuferzehnkampf an der richtigen Stelle. Bereits zum 5. Mal richtete der Kapfenberg SV dieses Laufereignis der Sonderklasse aus. Auch eine starke Fraktion aus Potsdam machte sich auf den Weg. Neben der Jugendtruppe des PLC, betreut von Sven Balmer und Kay Schmersow (Vielen Dank für die Bilder!!) nahm auch unser Leo Hohman teil. Während die Jugendlichen des PLC sehr erfolgreich Bestzeiten sammelten ging es für unseren Leo vor allem darum die einzigartige Atmosphäre zwischen den knapp 80 Athleten, 52 Männer und 27 Frauen, mitzunehmen. Eine Aufgabe welcher er sich mit Bravour unterzog wie die Fotos zeigen.

     

11. Potsdamer Schlösserlauf

1.Juni 2014 - Jürgen Claus

Bestes Laufwetter hatte weit über 4000 Läufer und Walker zum 11. Potsdamer Schlösserlauf gelockt. Unsere Abteilung stellte diesmal nur ein kleines Aufgebot. Von vier Startern nahmen jeweils zwei die 10km Strecke bzw. den Halbmarathon unter die Sohlen.

Manfred Leistikow konnte über 10 km mit respektablen 59:18 min den 9. Platz in der AK 70 belegen. Bernhard Fellin war nicht ganz so schnell, erreichte über die gleiche Strecke aber immerhin noch 1:03:33 und wurde damit 18. in der AK 65. Über die Halbmarathonstrecke schaffte es Thomas Lück mit 1:47:46 unter das erste Viertel der Läufer in der AK 45. Ich selbst hatte mir vorgenommen, möglichst dicht an die 1:40 heranzulaufen. Mit 1:39:59 war es dann auch eine Punktlandung, die letztlich zum 6. Platz in der AK 55 reichte.

So konnten wir das Fehlen unserer Spitzenläufer zwar nicht gänzlich vergessen machen, haben aber immerhin beim größten Potsdamer Laufevent Flagge für unseren Verein gezeigt.

Lok Potsdam erfolgreichster Brandenburger Verein bei der Landesmeisterschaft in Jüterbog

25.05.2014 - Wolfgang Kreemke

Mit 14 Medaillien bei den Berlin-Brandenburgischen Seniorenmeisterschaften wurden wir erfolgreichster Verein Brandenburgs.

In Jüterbog fanden nun schon zum wiederholten Mal die Seniorenmeisterschaften statt. In diesem Jahr konnte nach langen Jahren der Stagnation endlich einmal wieder eine Steigerung der Teilnehmerzahl vermeldet werden, Mit insgesamt neun Läufern und fünf Werfern stellten wir nicht nur die meisten Teilnehmer, sondern fast alle konnten mit mindestens einer Medaille nachhause fahren.

Erfolgreichster Teilnehmer unseres Vereins war wieder einmal Willi Klaus, mit Siegen über 400m, 800m und im Hochsprung, sowie einen zweiten Platz über 100m. Im Hochsprung erreichte er mit 1,32m die wohl beste Leistung der Meisterschaft.Diese Höhe wird weltweit selten in der M75 gesprungen wird.

Christa Helmke wurde in der W70 als deutsche Meisterin erwartungsgemäß auch Landesmeisterin mit sehr guten 22,93m.

Über 1500m, der in einem gemischten Lauf verschiedener Altersklassen durchgeführt wurde, kam es von Anfang an zu einem Duell zwischen Ralf Peschel und Detlef Groth. Ralf hatte die größeren Kraftreserven und konnte mit einer schnellen letzten Runde schließlich nicht nur das Rennen gewinnen, sondern auch die Qualifikationszeit für die Deutschen Meisterschaften unterbieten. Beide wurden Meister in ihren Altersklassen und hatten am Ende mehr als eine halbe Minute Vorsprung vor dem Feld. Ich bin nur die 800m gelaufen, habe auch gewonnen. Ich musste auch die Qualifikation für die Meisterschaften erlaufen, was mir nach meinen gesundheitlichen Problemen recht schwer fiel. Schließlich kam es noch zu einem weiteren Duell zweier Lok-Läufer. Wolfgang Malich M70 und Willi Klaus M75 lieferten sich ein spannendes Rennen welches Willi Klaus im Endspurt in76,73 sec. mit drei Zehntelsekunden Vorsprung für sich entschied.

Die Werfer waren auch wieder recht erfolgreich. Klaus-Dieter Spey M60 und Siegfried Pradel M70 überzeugten im Diskuswurf mit Weiten von 35,82m und 39,29m. Klaus Purand wurde erster im Hammerwurf mit 21,03m, sowie zweiter im Diskuswurf mit 23,55m. Hans Schuffenhauer hatte wieder das Pech, dass keine AK85 ausgeschrieben wurde und er in der Klasse M80 starten musste. Im Diskuswurf und im Kugelstoß wurde er jeweils Zweiter. Über 5000m traten Joachim Schlobben und Walter Männecke an. Für Joachim war es seine erste Meisterschaft. In 22:04,99 min. wurde er Dritter. Er musste dem Tempo der ersten 1000m Tribut zollen, sonst wäre eine wesentlich bessere Zeit möglich gewesen, aber das trainieren wir noch. Walter war recht zufriedenmit seinem Lauf. Er lief recht gleichmäßig und wurde mit seiner Zeit von 20:15,21 min in einem sehr starken Feld Sechster.

Schließlich wurde unser langjähriger Freund Alfred Engfer vom Caputher SV für seine langjährige Arbeit als Seniorenstatistiker von der Vizepräsidentin des Brandenburgischen Leichtathletikverbandes, Rita Marohn geehrt und verabschiedet, sowie Volkmar Herrmann von der ILG Schöneiche als neuer Statistiker vorgestellt. Offiziell wurde auch bekannt gegeben, dass ich jetzt die Funktion des Seniorenwartes im Landesverband übernehme.

Die Ergebnisse:

AkPlatzNameGeb.DisziplinLeistung
M802.Schuffenhauer, Hans1926Kugel7,09
M802.Schuffenhauer, Hans1926Diskus19,48
M751.Klaus, Willi1938800m3:03,11
M751.Klaus, Willi1938Hoch1,32
M751.Klaus, Willi1938400m1:16,73
M752.Purand, Klaus1939Diskus23,55
M751.Purand, Klaus1939Hammer21,03
W701.Helmke, Prof. Dr. Christa1940Speer22,93
M701.Pradel, Siegfried1942Diskus39,29
M704.Hüfner, Helmut1940Weit3,11
M703.Hüfner, Helmut1940100m18,04
M702Hüfner, Helmut1940200m37,28
M701.Mahlich, Dr. Wolfgang1941400m1:17,02
M653.Malo, Heiner1945200m34,10
M601.Spey, Klaus-Dierter1950Speer35,82
M551.Kreemke, Wolfgang1955800m2:27,50
M553.Schlobben, Joachim19595.000m22:04,99
M506.Männecke, Walter19605.000m20:15,21
M451.Groth, Dr. Detlef19651.500m4:33,23
M401.Peschel, Ralph19731.500m4:28,41

Lok-Läufer stürmten die Zachower Höhen

18.Mai 2014 - Jürgen Claus

Der 2. Zachower Crosslauf hatte alles, was einen richtigen Crosslauf ausmacht. Die Strecke führte über Stock und Stein, das Gelände war hinreichend hügelig und wir hatten ein Wetterchen, bei dem man den sprichwörtlichen Hund lieber in der guten Stube lässt. Aber Läufer sind schließlich nicht aus Zucker, und so war selbst Familie Drössler angereist. Thomas hat dann auch gleich mal die 10 Kilometer, die allerdings irgendwo zwischen 9000 und 9500 Metern ihr Ende fanden, gewonnen. Für Dietrich Strohmeyer hat es nicht ganz zu einem Platz auf dem Treppchen gereicht und auch der Autor dieser Zeilen war irgendwann im Ziel. Walter Männecke hatte sich diesmal für die kürzere Strecke entschieden, musste aber auch dort einige Jungster vorbeilassen. Sannah Drößler zeigte auch große Härte, schließlich hatten nicht viele Kinder den Mut bei diesem S..-wetter zu laufen.

Leider verzichtet der Veranstalter darauf, Platzierungen und Zeiten ins Netz zu stellen, so dass eine weitergehende Auswertung unterbleiben muss. Aber es sollte ja vor allem Spaß machen. Und den konnte uns auch der Dauerregen nicht verderben.

Aber alles das war nichts gegen den gemütlichen Nachmittag, den Karin und Wolfgang im Anschluss für uns vorbereitet hatten. Wer nicht dabei war, hat Großes verpasst. Und irgendwann hatte dann auch der Himmel ein Einsehen und seine Schleusen wieder geschlossen.

Bericht vom Rennsteiglauf 2014

17.Mai 2014 - Jürgen Götte

Wie schon in den vergangenen 20 Jahren habe ich mich auch in diesem Jahr wieder auf die Marathonstrecke, die eigentlich 43,5 Km lang ist begeben. Entgegen der Vorhersage ging es am Samstag nach dem traditionellen absingen des Schneewalzers bei bestem Laufwetter auf die Strecke.

Da ich erst vor 3 Wochen einen Marathon bestritten hatte (Jeder erfahrene Marathoni weiß was das bedeutet) bin ich entsprechend vorsichtig angegangen. Alle Tempotabellen aus den Vorjahren versuchte ich zu vergessen. Trotzdem habe ich ab und zu auf die Uhr gesehen, was ja nicht wirklich verkehrt ist.

Aufgrund dieser Strategie bin ich bis Km 38, da gab es endlich das erste Bier in Frauenwald, relativ gut durchgekommen. Die letzten 5 Km sind dann wie immer der pure Kampf Kopf gegen Körper gewesen. Alle die einmal die Marathonstrecke am Rennsteig gelaufen sind wissen wovon ich rede, die letzten 1,3 Km hinauf zum Ziel sind einfach nur noch Kampf.

Trotz des besagten Marathons im Spreewald konnte ich mit einer relativ guten Zeit von 3:14.07die AK M 55 gewinnen, was mich doch etwas erstaunte. Deshalb gab es wieder mal einen guten Anlass zur Party im Festzelt so richtig abzufeiern.

Es war also wieder mal ein rundum schönes Laufwochenende am Rennsteig. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Der Bungalow in Schmiedefeld ist schon gebucht.

Hier noch die Ergebnisse der anderen Lok Läufer die gefunden habe:

NameStreckeZeit
Christian KarbeSupermarathon6:22:30 h
Michael HoppSupermarathon7:29:26 h
Bernd ButgereitHalbmarathon2:13 46 h

Gute Ergebnisse beim zweiten Werfertag von Lok Potsdam

15.Mai 2014 - Christa Helmke

Am 16.Mai 2014 trafen sich 13 Sportfreunde bei schönem Wetter auf unserer Vereinsanlage an der Glienicker Brücke zum zweiten Werfertag. Zahlreiche Saisonbestleistungen wurden aufgestellt.
Der Wettkampf war eine gute Generalprobe für die Berlin-Brandenburger Seniorenmeisterschaften am 25.Mai 2014 in Jüterbog.
Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

AKNameVereinKugelstoßenDiskuswerfenSpeerwerfen
85Hans SchuffenhauerLok Potsdam6.83m18.48m-
70Christa HelmkeLok Potsdam--23.94m
70Klaus PurandLok Potsdam8.07m22.83m-
70Ralf GrünefeldLok Potsdam10.67m33.60m-
70Helmut HüfnerLok Potsdam8.07m16.85m-
65Klaus StreckerSCC Berlin--30.43m
55Hartwig Schulte-LohOSC Berlin11.40m32.96m-
55Roland MajorLC Wittenberg12.65m--
45Christian ReichSC Siemensstadt9.56m29.93m-
45Michael FreyerOSC Berlin10.75m31.93m33.68m
45Carsten KöbischLok Potsdam--27.68m
40Michael SchlüterBrandenburgische Lebensfreude e.V7.27m17.16m17.28m
14Maxim KrügerLok Potsdam-18.52m-

Lok-Sieg beim Stechlinsee-Lauf

11. Mai 2014 - Thomas Drößler

Nach meinem Vorjahreserfolg auf der 8-km-Strecke war ich heute als "Titelverteidiger" beim Stechlinseelauf in Neuglobsow. Nach den 30.08min aus 2013 sollte es wieder unter der Halbstundenmarke enden, zumal ich bei meinem ersten Start dort in 2010 schon einmal in 28.47min finishte. Nach flottem Start lief ich in einer Dreiergruppe mit den Führenden des 15 km- Laufes bis zum Abzweig kurz vor km 4. Von dort an stand der Sieg fest und das Knacken der 30-min-Marke war der einzig verbliebene Motivationspunkt. Ca. 1000m vor dem Ziel setzte starker Regen ein, welcher mir einen Zieleinlauf vor (fast) leeren "Rängen" bescherte. Lediglich Ivana und meine Töchter wagten sich aus der schützenden Halle hervor um mir zum Sieg in zufriedenstellenden 29.16min zu gratulieren.

Hier die Ergebnisse der Lok-Läufer im Überblick:

NameJgAkPlatz-AkVereinZeit
Hohmann, Leo1933M 801ESV-Lok Potsdam56:06min
Wöhler, Klaus-Wilhelm1941M 703ESV Lok Potsdam43:28min
Becker, Ulrich1946M 652ESV Lok Potsdam37:58min
Drößler, Thomas1974M 401ESV Lok Potsdam29:16min

Langstaffel-Meisterschaften in Wilmersdorf

10. Mai 2014 - Detlef Groth

Da leider für Startgemeinschaften nur Staffeln als Wettkampf-Möglichkeiten existieren war die Teilnahme an der 3 x 1.000m Staffel bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften am 10.5. in Berlin-Wilmersdorf sozusagen schon fast eine Pflichtveranstaltung für unsere für diese Saison gebildete Startgemeinschaft Lok Potsdam / Caputher SV. Im Wettkampf stand dann eher das Trainingselement als der Konkurrenzgedanke im Vordergrund. Je eine Staffel in den Altersklassen M40, M50 und M60 waren am Start und mit den OSC-Sportlern verbinden uns ohnehin langjährige gemeinsame Sportfreundschaften.

Mit einem Altersdurchschnitt von knapp unter 50, waren wir als junge Hüpfer vorne sehr bald allein unterwegs. Ich konnte in etwa wieder eine 2:56 wie bei der PLC-Bahneröffnung laufen, Wolfgang blieb etwas über 3 Minuten, Ralph lief ziemlich exakt 3 Minuten. Am Ende stand eine 9:04. Die M60er Staffel des OSC konnte übrigens mit 10:01,49 in der Besetzung Goldammer, Deutschmann, Neumann einen Berliner Uraltrekord brechen. Für uns bleibt noch einiges zu tun für die demnächst anstehenden Mittelstreckenrennen. Vielen Dank an Hartmut Heyn vom OSC für das schöne Siegerehrungsfoto.

MBS-Sparkassencup

04. Mai 2014 - Wolfgang Kreemke

Sparkassencup - Heike-Andrea Thimm, Detlef Groth und Leo Hohmann bauen ihre Führung aus

Am verlängerten Wochenende zum 1.Mai fanden wie immer im kurzen Abstand zwei Wertungsläufe im MBS - Sparkassencup statt. Am 1. Mai fand bereits zum siebenundvierzigsten Mal der Sachsenhausen-Gedenklauf statt. Zwei Tage später mussten die Läuferinnen und Läufer bereits wieder an den Start und den Töplitzer Insellauf bewältigen. Heike, Detlef und Leo konnten mit Siegen in ihren Altersklassen ihre Führung in der Altersklassenwertung ausbauen. Auch Ingo Kuttig sammelte fleißig Punkte und liegt mit den Plätzen drei und vier in der Gesamtwertung zwischenzeitlich auf dem 1. Platz. Brigitte Bolz belegte in Sachsenhausen bereits das dritte Mal den zweiten Platz in ihrer Altersklassenwertung und liegt auch in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Klaus-Wilhelm Wöhler und Manfred Leistikow vervollständigten mit fünften und sechsten Plätzen in der M70 das gute Abschneiden unserer Teilnehmer.

Oberelbe-Halbmarathon

27. April 2014 - Andreas Bauer

Nachdem ich es von Berlin aus nie geschafft hatte, bin ich dieses Jahr endlich von Wroclaw aus, ende April nach Dresden gefahren, um das schöne Elbtal beim Laufen zu genießen. Der Oberelbemarathon ist schon länger einer der Marathonläufe, die ich unbedingt noch laufen will. Dieses Jahr wollte ich wenigstens den Halbmarathon absolvieren, er ist sehr flach und hat mit über 2000 Teilnehmern genügend Teilnehmer, um eine gute Gruppe zu bekommen. Die Wettervorhersage war klasse, fast zu warmes Wetter sollte es werden, aber der Start ist ja schon um 9:10 Uhr. Nach Falkensee-Spandau und dem Haveluferlauf mit guten Zeiten hieß die Devise : mutig angehen und dann nicht zu sehr nachlassen. Beim Start lief alles gut, nach der Bahnunterführung mussten wir uns auf den Radweg einordnen und nach gut einem km kam dann das Fahrrad mit der führenden Frau von hinten vorbei. Da bildete sich eine Gruppe, die ca. vier Minuten pro km lief. Das ist zwar ziemlich flott, aber in der Gruppe läuft es sich besser. Bald wurde die Gruppe kleiner, Tempo war konstant, ab km neun fingen wir an, erste Läufer einzusammeln. Ungefähr bei km 13 geschah das Unerwartete, die schnellste Frau und der letzte Mitläufer ließen nach und ich sammelte alleine weiter ein (vermutlich schon etwas langsamer als 4 Min.). Die Strecke wurde jetzt richtig schön mit blauem Wunder und den Schlössern auf der rechten Elbseite, alles wunderbar. Leider wurden die letzten vier km dann doch hart (trotz des tollen Elbufers in Dresden), hier ließ ich einige Sekunden liegen, aber im Stadion sah ich, dass es unter 1:26 wird, womit ich zufrieden bin. Auf der Urkunde sah ich, dass es sogar der zweite Platz der alten Männer ab 50 war, das war ein unerwarteter Erfolg.

Für mich ist klar, dass ich nochmals ins Elbtal fahren werde, um dann den Marathon mit Start in Königstein zu laufen, beide Strecken sind sehr zu empfehlen. Durch einen relativ schmalen Startkorridor und zwei Startblöcke, zudem koordinierte Startzeiten, damit Marathonläufer nicht zu früh von hinten ins Feld laufen, wird gewährleistet, dass es auf dem Elbradweg nicht zu eng wird. Wir haben dann Montag und Dienstag das Elbsandsteingebirge genossen, da habe ich gleich noch Höhenmeter für die Bergmarathons im Sommer machen können, Zermatt kann kommen.

Spreewald-Marathon - Burg im Spreewald

27. April 2014 - Jürgen Claus

Nach fast 8 Jahren der Ankündigung (was hatte mich zu meinem 50. Geburtstag seinerzeit bloß geritten?) und mehreren vergeblichen Anläufen gab es nun kein Zurück mehr. Am 27. April stand ich gemeinsam mit Jürgen Götte am Start meines ersten Marathonlaufs. Vorbereitet nach einem Plan von Peter Greif (das methodisch Beste, aber wohl auch das Anspruchsvollste, was mir für den leistungsorientierten Breitensportler bekannt ist) und 1300 Trainingskilometern in den letzten fünf Monaten sollte das Minimalziel einer Endzeit unter 4 Stunden keine unüberwindliche Hürde darstellen. Aber ich wollte Jürgen auch nicht länger als eine Stunde mit dem Zielbier auf mich warten lassen. Dafür musste eine Zeit deutlich unter 4 Stunden her.

Ein wunderschön um die Spreewaldgemeinde Burg führender Rundkurs war zwei Mal zu durchlaufen. Eigentlich fast tischeben, aber für den Neuling nicht ohne Tücke. Eine Reihe enger Kurven, einige wenige Teilstücke mit lockerem Belag und mehrere kurze, aber ziemlich steile Rampen zur Querung der Fließe haben den Laufrhytmus immer wieder gestört. Aber insgesamt wohl eher eine der schneller zu laufenden Strecken. Das Wetter war anfangs fast ideal. Nach einer Stunde hat die Aprilsonne jedoch gezeigt, wozu sie am Monatsende während der Mittagszeit in der Lage ist. Da der Marathon zeitgleich mit dem Halbmarathon und einem 10 km Lauf gestartet wurde, drängten sich anfangs über 1600 Läuferinnen und Läufer auf schmaler Straße. Keine Chance, die eigene Geschwindigkeit zu finden. Nach 2 km 9:45. Das wird kaum durchzuhalten sein. Vielleicht 5:00/km? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Durchgang bei km 30 in 2:30:31. Danach wurden die Beine allmählich immer schwerer. Pro km gab‘s jetzt 6 bis 7 Sekunden drauf. Der 40. Kilometer schon über 6 Minuten mit starker Tendenz zur Zieldurchwanderung. Also noch mal zusammenreißen. Zwei Sportfreunde aus Treuenbrietzen laufen mit einem Gruß noch locker vorbei. Vielleicht hätte ich den Plan doch nicht auf drei Einheiten pro Woche reduzieren sollen. Endlich das Ziel nach 3:37:32. Eigentlich gar nicht so schlecht für den ersten Marathon eines schon etwas in die Jahre gekommenen Sprinters.

Jürgen hingegen war mit seiner Zeit knapp unter 2:57 und seinem 7. Gesamtplatz nicht wirklich zufrieden. Unsere derzeitig gemeinsame Altersklasse hat er damit natürlich mit großem Vorsprung gewonnen. Und mein Zielbier war auch noch nicht schal. Man muss eben Prioritäten setzen können. Nicht vergessen will ich auch Sabine, die erfolgreich den Halbmarathon bestritten hat und meine liebe Martina, die innerhalb des Rundkurses mit dem Fahrrad unterwegs war, um mich an den vereinbarten Treffpunkten mit Getränken zu versorgen und immer wieder neu zu motivieren.

RBB-Lauf, Harzquerung, Spreewald-Marathon, Oberelbe-HalbMarathon

27.April 2014 - Detlef Groth

Quer im Lande waren am Wochenende die Lok-Sportler bei vielen Laufveranstaltungen aktiv. Der größten Herausforderung stellten sich mit der Harzquerung über 51km unsere Sportfreunde Michael Hopp (M50, 5:02) und Joachim Schlobben (M55, 6:01). Jürgen Götte war beim Spreewald auf der dagegen moderaten, flachen und "kürzeren" Marathonstrecke unterwegs. In 2:56 gewann er sicher die AK-Wertung. Ein gute Vorbereitung für das Highlight Rennsteiglauf Mitte Mai. Der Drittelmarathon beim RBB-Lauf mutet dagegen schon fast wie eine Sprintstrecke an. Rüdiger Tauch (1:23) und Bernhard Fellin (1:29) waren da auf dem schönen Kurs auf der Innenstadt unterwegs. Außerdem finishte in 50:50 der diesmal für Caputh startende Detlef Groth. Wie viel Spaß das wohl gemacht hat, verdeutlicht wohl am Besten das Video des Zieleinlaufes hier!. Außerdem versuchte sich Andreas Bauer mit 1:25 sehr erfolgreich an der Oberelbe im Halbmarathon.

Ergebnisse

Haveluferlauf

12.April 2014 - Detlef Groth

Bei schönem Frühlingswetter und reichlich Alternativen (MBS-Cup auf der Römerschanze, Airport-Run und 10.000m Landesmeisterschaften ...) fanden immerhin 260 Laufbegeisterte den Weg zum Lok-Sportplatz. Für mich war es ein besonderes Ereignis, war ich doch zum ersten Mal beim Haveluferlauf unterwegs. Im roten Trikot gab es reichlich Unterstützung von den Streckenposten auf der vorbildlich präparierten Strecke. Das es bei solchen Volksläufen eigentlich immer nur Gewinner gibt, zeigte zum Beispiel der Blick aufs Siegerpodest bei den 10km der Männer: Es gewann mein Sohn Paul, vor meinem Arbeitskollegen Jost und meinem Vereinskameraden Thomas ... Nach dem Rennen dann leckerer Kuchen und Kaffee bzw. für die, die gestern beim Sportlerball nicht ausreichend getankt hatten, ein gutes Bier aus der LOKalilität. Ach der Frühling kann so schön sein! Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleissigen Lok-Helfer für diesen Erkenntnisgewinn!!

10 km

RgNameVereinZeit
1Paul StoyPotsdamer LC00:35:07
2Jost NeigenfindPotsdam00:35:30
3Thomas DrößlerESV Lok Potsdam00:35:49
    
1Eileen GebhardtRunners Point Potsdam00:43:48
2Kathrin KoczessaLG Oberhavel00:44:33
3Ute Von DaackePotsdamer LC00:44:53

4,2 km

RgNameVereinZeit
1Dominik PannwitzSG Vehlefanz00:15:40
2Niklas SchöningStahl Hennigsdorf00:15:42
3Ernst Hawighorst 00:15:42
    
1Leandra LorenzLG Mittelmark00:16:56
2Niki Seidler 00:17:11
3Leonie LorenzLG Mittelmark00:18:27

Weitere Neuigkeiten aus dem 1. Quartal 2014